Kategorie: Fahrten

Rückblick: Fahrt der Klassenstufe 6 nach Bollendorf/Eifel (19.-21.05.2025)

Rückblick: Fahrt der Klassenstufe 6 nach Bollendorf/Eifel (19.-21.05.2025)

Anreise

Früh am Montagmorgen, dem 19.05., fanden sich über 100 Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 6 unserer Schule mit ihren Eltern und den begleitenden Lehrkräften am Treffpunkt Herrmann-Neuberger-Halle ein. Die Aufregung war riesig! Unter viel Gewimmel und Gewusel wurden die vielen Koffer in den zwei Bussen verstaut und sich verabschiedet. Endlich konnten alle einsteigen. Die Fahrt ging los, das erste Ziel war die von hier 121 km entfernte Teufelsschlucht bzw. der daneben liegende Dinopark bei Ernzen im Südeifeler Felsenland. 

. Tag

Die Klasse 6.4 hat eine Wanderung durch den Dinopark gemacht, wo die Kinder viel Freude beim Erkunden und Gegenübertreten der Urzeitriesen hatten. Am Ende durfte jede(r) einen Dinosaurier aus einem Stück Gips „ausgraben“, säubern und mit nach Hause nehmen. Es waren also richtige kleine Paläontologen am Werke.

Die von den Klassen 6.1, 6.2 und 6.3 gebuchte Attraktion „Teufelsschlucht“ umfasste zwei Programmteile: Die Schülerinnen und Schüler lernten einerseits unter externer Anleitung gemeinsam über eine Slackline zu balancieren, durch den Wald mit Riesenskiern zu „fahren“ und auf Zeit Klötze zu angeln und ins Ziel zu bringen. Andererseits war aber natürlich die Hauptattraktion die Wanderung durch die wunderschöne, sehr beeindruckende Teufelsschlucht, wobei neben den sinnlichen Eindrücken auch einiges Wissenswerte über deren Entstehung vermittelt wurde.

Danach ging es dann zu der Jugendherberge Südeifel in Bollendorf und die Zimmer wurden „gruppenabhängig eingerichtet“. Nun war (endlich) Freizeit, die auf dem sehr schönen Außengelände oder in den Zimmern verbracht wurde. Manche hatten jede Menge Verpflegung mitgebracht (,was die Koffergrößen im Nachhinein erklärte!), viele bedienten sich an einem Automaten, aßen Unmengen Slush-Eis o.ä. Die Verpflegung war sehr gut, was immerhin diejenigen feststellen konnten, die noch genügend Platz im Magen hatten.

. Tag

Nach der ersten (vielleicht für die eine oder den anderen etwas kurzen) Nacht führten die Klassen individuelle Ganztagesveranstaltungen durch:

Die Klasse 6.1 konnte mit dem „Adventure-Day“ einen Tag lang den Wald erkunden. Dabei sind sie zunächst einzeln einen kleinen Pfad mitten durch den Wald gelaufen. Sie haben den Wald mit all seiner Ruhe, Mächtigkeit und Schönheit auf sich einwirken lassen und haben so individuelle Eindrücke gewonnen. Mit verschiedenen Spielen wurde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und Vertrauen aufgebaut bzw. vertieft. Später wurde eine gemeinsame Hütte mit Garten und „Feuerstelle“ errichtet und dazu eine passende Geschichte ausgedacht. Außerdem wurde eine Höhle von innen betrachtet, die Menschen während dem 30jährigen Krieg zum Schutz aufsuchten. Am Ende besuchte die Klasse das Kneipp-Becken im Wald. Es war ein schönes, aufregendes Naturerlebnis, das die Klasse 6.1 gemeinsam erleben durfte.

Die Klasse 6.2 hatte das Impro-Theater gebucht und lernte von einem Referenten konzentriert zu beobachten, deutlich und laut zu reden, Gefühle darzustellen, filmreif zu sterben usw. So konnten am Tagesende kleine Theaterstücke aufgeführt werden.

Die Klasse 6.3 hatte sich für die „Schnitzwerkstatt“ entschieden. Zuerst stand die Überlegung an „Was schnitze ich?“. Ein Herz, ein Schweinchen, oder vielleicht doch ein Messer oder einen Löffel. Was ist einfach, was bekomme ich hin. Von Florian unserem Guide bekamen wir dazu einige Tipps.  Danach  ging es in den Wald, um das geeignete Stück Holz zu finden. Es sollte nicht zu fest, nicht zu weich, nicht zu morsch und auch nicht zu groß sein. Die Entscheidung fiel manchem gar nicht so leicht. Nach unserer Wanderung und einer Stärkung im Wald ging es dann ans Schnitzen. Hier war vor allem Ausdauer gefragt. Wer doch ein etwas härteres Stück Holz hatte musste sich sehr anstrengen. Am Ende gab es jede Menge Messer, Dolche, Speere aber auch ein sehr schönes Herz. 

Die Klassen 6.4 und 6.5 machten sich auf zu einer „kurzen“ Wanderung bei bestem Wetter. Sie besuchten eine römische Villa, den wunderschönen Natursee Bollendorf und stärkten ihr Immunsystem am Wassertretbecken. Nach einer mittäglichen Stärkung ging es dann zur Mariensäule und zu den beeindruckenden Felsformationen im nahe gelegenen Wald.

Mit einer Disco am Abend wurden die letzten Reserven mobilisiert. Danach ging es sehr müde auf die (eigenen) Zimmer um entweder zu schlafen oder die letzten gemeinsamen Stunden irgendwie anders zu verbringen.

. Tag: Abreise

Nach der zweiten und letzten viel zu kurzen Nacht musste nach dem Frühstück mehr oder weniger aufgeräumt, gepackt und die Heimreise angetreten werden. Weitere zwei Stunden später war alles zu Ende.

Rückblick: Fahrt der Klassenstufe 9 nach Marseille (01.-06.09.2024)

Rückblick: Fahrt der Klassenstufe 9 nach Marseille (01.-06.09.2024)

Hurra, Hurra wir sind auf Abschlussfahrt!

Zwei Schuljahre lang planten und organisierten wir Klassenleiter*innen (Frau Renkes, Frau Rink, Frau Hein, Herr Weppernig, Herr Kneip) der Jahrgangsstufe 9 unsere Abschlussfahrt nach Marseille und konnten den Tag, an dem es endlich soweit war, kaum abwarten!

In der zweiten Schulwoche vom 1. bis 6. September war es dann endlich soweit! Die Vorfreude unserer Schüler*innen während der Busfahrt in Richtung Provence war nicht zu überbieten. Als für uns um 7 Uhr montagmorgens im Bus endlich das Meer in Sichtweite war, war die gute Laune nicht mehr zu bremsen und es ging direkt auf Erkundungstour durch die traumhafte Hafenstadt Marseille bei bestem Kaiserwetter. Wir fanden unser Hotel, sichteten den Hafen, fanden schöne Läden und konnten unheimlich gut essen gehen. Eine kleinere Gruppe machte sich dann noch auf den Weg zum Fußballstadion, um sich den Schauplatz des dort ansässigen Fußballvereins Olympique Marseille anzusehen. Am Nachmittag konnten wir dann in unser Hotel Meininger im Viertel La Joliette einchecken. Abends spielten die einen mit Karten, andere wiederum tobten sich auf dem Tischkicker oder am Billardtisch aus oder sie freuten sich auf die gemeinsame Zeit auf ihren Zimmern (bei den Mädchen war es ein ausgedehntes Beautyprogramm).

Am Dienstag warteten auf uns die malerischen Calanques von Cassis, die es gemeinschaftlich auf Booten zu erkunden und bestaunen galt. Auch hier war das Wetter wieder auf unserer Seite und wir genossen bei strahlendem Sonnenschein die Schönheit der Natur, die sich uns an der Küste von Cassis bot. Bei 30 Grad ließen wir uns danach eine Abkühlung im Meer nicht nehmen. An dieser Stelle: danke nochmal an Herrn Klein, der uns diese Freude ermöglichte und uns auf unserer Klassenfahrt begleitete! Nachmittags bekamen wir unsere Führung durch Marseille von erfahrenen Guides, die uns sowohl das Künstlerviertel Le Panier mit Street Art als auch die Kathedrale von Marseille zeigten. So wurde uns die Geschichte der Hafenstadt authentisch näher gebracht. Hungrig und müde, aber bei bester Laune, stürmten unsere Schüler*innen dann abends das Buffet im Hotel und ließen den Abend mit ihren Freunden ausklingen.

Ein weiteres Highlight auf unserer Reise war definitiv am nächsten Tag die Besichtigung der Stadt Avignon mit dem Besuch des Papstpalastes. Auch hier bekamen wir einen interessanten Einblick in die Geschichte und konnten uns ein Bild von der schrittweisen Entstehung des Palastes machen. Anschließend war die Freude groß, als es dann hieß, dass in Kleingruppen die Stadt erkundet und fleißig geshoppt werden durfte! Viele Eltern dürften sich wohl über die zahlreichen Mitbringsel gefreut haben!

Bereits am letzten Tag in Marseille spürten wir Klassenleiter*innen schon die positive Wirkung unserer Klassenfahrt: Neu geknüpfte Freundschaften und ein gestärkter Gemeinschaftssinn machten sich deutlich bemerkbar. Zu guter Letzt besuchten wir unter Fußmarsch an der Spitze eines Berges noch die Notre Dame de la Garde mit Blick auf die gesamte Stadt, schossen dort unzählige Erinnerungsfotos und konnten den Tag bei einer weiteren Shoppingtour durch Marseille ausklingen lassen. Unsere Schüler*innen brachten uns zum Staunen, als sie uns abends von ihren Erkundungen in Marseille berichteten und wir stellten voller Bewunderung fest, wie selbstständig diese mittlerweile geworden waren und dass sie Marseille auf ihre eigene Weise mit ihren Interessen entdecken konnten. (Einige scheuten beispielsweise nicht die Mühe, den Basketballplatz des Rappers Jul aufzusuchen und dessen Kunst zu bewundern. Andere wiederum suchten sich kleinere Märkte heraus)!

Auf der Rückreise im Bus legte sich allmählich die Aufregung und es konnte auch mal wieder an Schlaf gedacht werden. Wir sind uns sicher, dass sich an diese wirklich sehr schöne Fahrt noch lange mit Freude zurückerinnert wird und wir sind dankbar über die gemeinsame Zeit in Südfrankreich!

Verfasst von Caroline Hein